Sioux, Cherokee, Apachen, Blackfoot...
Für die nordamerikanischen Indianer musste der Geist in natürlicher Verbindung zur Umwelt und Natur stehen. Auch zu seinem Volke, sonst wurde man krank. Schon sie wussten vom Bestehen psychischer Krankheiten, die durch sozialer Isolation, Stress oder Ängsten enstanden sind. In Ritualen, die durch Medizinmänner durchgeführt worden sind, aber auch durch das Hinzuziehen des ganzen Stammes, wurde versucht den Kranken zu heilen und die Ursache des Schmerzes zu erforschen. Der Ursprung konnte aus der Vergangenheit oder Gegenwart stammen. Heute bezeichnet man es als traumatisches Erlebnis. Ihre Medizin sah den Schmerz als Disharmonie an und deren Balance wieder hergestellt werden musste. Körper, Geist und Umwelt waren damit eine untrennbare Einheit. Häufig waren Medizinmänner Menschen, die durch Unfall oder Krankheit, die Weisheit erlangten, auch darüber zu sprechen.
"Wenn du jeden Schmerz gespürt, alle Tränen vergossen und diese Tropfen für Tropfen über dein Herz flossen, dann kommt die Weisheit."
Manitous Apotheke ist mächtig
Paracelsus sagte "Gottes Apotheke ist gross, er hat für jedes Leiden ein Pflänzlein wachsen lassen". Die Indianer sagten " Manitous Apotheke ist mächtig..." keine Wunder entschieden sich die weissen Siedler in Amerika um, und benutzten rund 200 der Heilpflanzen der Indianer für die Bekämpfung ihrer Leiden. Zum Beispiel wurde die Rinde des Sassafras Baumes für Nierenschmerzen eingesetzt, der Sud der Blätter gegen Rheuma und das Wurzelmark als Narkotikum.
Das "Penicillin" der Indianer
Bei Infektionen und zur Wundbehandlung bedienten sie sich eines Schimmelpilzes, der an Baumstämmen wuchs.


Die indianische Antibabypille
Sie wussten schon mittels Einnahme der Yamswurzel zu verhüten. Das darin enthaltene Hormon Progesteron (der wichtigste Bestandteil der heutigen Pille) diente der Geburtenkontrolle.
Der Sonnenhut
Heute in wirklich jeder Apotheke oder Drogerie zu kaufen, selbst als Immunstärkung zu Zeiten der Corona Pandemie sehr beliebt gewesen, weiss kaum jemand, dass es eine Heilpflanze der Indianer war. Sie tranken den Sud bei Blutvergiftungen und nutzten die Pflanze selbst zur Wundpflege.
